Zu sich selbst
„Kann ich mich spüren, wie fühle ich mich?"
Visionssuche, Rituale für Lebensübergänge, Schwitzhütte und Theater aus Dresden — Räume, in denen Menschen wieder zu sich selbst kommen, zueinander und zum großen Ganzen.
„Schönheit ist der Glanz der Wahrheit."Joseph Beuys
In meiner Arbeit als Initiatorischer Naturpädagoge, Visionssucheleiter und Lehrer für Theaterimprovisation geht es immer um Kontakt — und zwar in dreierlei Hinsicht.
„Kann ich mich spüren, wie fühle ich mich?"
„Kann ich dich sehen, wie du bist? Was schwingt zwischen uns?"
„Kann ich die Verbundenheit mit allem, was ist, spüren?"
Alles Leben ist miteinander verwoben und existiert und entwickelt sich immer „in Bezug auf …". Ein Leben außerhalb dieses Kontextes ist nicht möglich. Also: Wenn wir alle mit allem in Verbindung stehen, ist die Frage nach der Art der Verbindung existenziell. Wie gestaltet sich der Raum zwischen uns? Zwischen mir und dem Vogel dort?
Na klar, es geht um Kommunikation. Der Wortstamm von Kommunikation ist derselbe wie bei Kommunion — eine heilige Verschmelzung, Verbindung.
Meine These ist: Je bewusster ich die Räume zwischen mir und den Anderen wahrnehmen kann, desto freier kann ich den Kontakt gestalten, desto stärker ist meine Wirkkraft im Leben.
Ich schöpfe aus einer Fülle von Übungen, Werkzeugen und Erfahrungen, um Räume zu gestalten und zu halten, in denen Entwicklung und Heilung passieren dürfen. Das ist meine Passion.
Ein anderer Aspekt meiner Arbeit ist die Gestaltung von Übergängen. Lebensübergänge können sein:
Mit einem Ritual als Sprache der Seele lassen sich Lebensübergänge wirksam begehen. Man kann kraftvoll eine Standortbestimmung vornehmen — und sogar eine Vision für die Zukunft empfangen.
Gern unterstütze ich dich beim Finden und Durchführen eines für dich geeigneten Rituals.
Bei der Visionssuche haben wir die Chance, im Spiegel der Natur uns selbst zu erkennen.
Wir nehmen uns die Zeit, herauszufinden, wo wir im Leben stehen. Wir entscheiden uns, das Alte auf heilsame Weise hinter uns zu lassen, markieren den Punkt des Wandels und begeben uns in eine Zeit des Alleinseins mit uns und der Natur. Wir kehren verändert und mit neuen Einsichten zurück, wir wissen um unseren persönlichen Lebensweg und fühlen uns bereit, ihn zu leben.
Die Visionssuche ist ein in vielen Kulturen praktiziertes Ritual, mit dem Menschen zu allen Zeiten Krisen bewältigten und Übergänge von einer Lebensphase in eine andere markierten. Die Lebensbedingungen mögen sich verändert haben — die Krisen und Übergänge sind die gleichen geblieben: der Wandel vom Jugendlichen zum erwachsenen Mann, der Eintritt in das Familienleben, die Lebensmitte, der Eintritt ins Alter. Wichtige Entscheidungen — Partnerschaft oder Trennung, berufliche Neuorientierung, Krankheit — verlangen einen Rückzug aus dem Alltag, um innere Klarheit und Stärke für den nächsten Schritt zu gewinnen.
„Es gibt Zeiten in deinem Leben, da ist es nötig, alles hinter dir zu lassen. Zeit, hinauszugehen und allein zu sein." — Steven Foster
Klärung der persönlichen Absicht. Vorbereitende Übungen in der Natur. Gestaltung eigener Rituale. Einweisung ins Fasten. Umgang mit Ängsten und Gefahren.
Mehrere Tage und Nächte allein in der Wildnis, fastend und ungeschützt — nur mit Schlafsack, einer Plane als Regen- und Sonnenschutz, einer Isomatte und ausreichend Trinkwasser. Die Leiter sind im nahegelegenen Basislager und sorgen für die Sicherheit der Gruppe.
Fastenende und zeremonielle Reinigung. Erzählen der Erlebnisse und Erfahrungen. Integration in Alltag und Lebensplan. Abschied.
Die zwölftägige Männervisionssuche habe ich im Erzgebirge geleitet — direkt am Gebirgskamm auf 900 Höhenmetern, in Grenznähe zu Böhmen, in einer der unberührtesten Gegenden Deutschlands.
Ausgeschriebene Visionssuchen findest du unter Termine.
Viel Spaß beim Stöbern. Ich freue mich auf dich!
Ein walkAway ist ein Ritual, das den Übergang vom Kind zum Jugendlichen markiert. In der Zeit der Pubertät beginnt ein Ablösungsprozess von den Eltern, bestehende Strukturen werden hinterfragt.
In diesem von allen Beteiligten oft als „schwierige Zeit" empfundenen Lebensabschnitt bieten wir ein bewusst begangenes Ritual. Es kann den Kindern eine große Unterstützung für die nächsten Schritte sein: Die „Schätze" der Kindheit kristallisieren sich heraus, der aktuelle Standpunkt im Leben kann bestimmt und Ziele für den neuen Lebensabschnitt können erkannt und formuliert werden.
Ein walkAway umfasst einen Vorbereitungstag und ein langes Wochenende. Stattgefunden haben sie unter anderem in Klingenberg und in der Sächsischen Schweiz, der Vorbereitungstag in der Dresdner Heide.
Maximal zwölf Schüler · Kennenlernen per Zoom oder ganz analog
In Zusammenarbeit mit meiner Co-Leitung Michaela Schubert
Wir laden dich ganz herzlich zur Schwitzhütte ein. Das uralte Ritual bietet dir den Raum, dich körperlich, seelisch und geistig zu reinigen und im Kontakt mit den großen Kräften Energie zu schöpfen. Hier können wir uns neu ausrichten und die tiefe Kraft der Gemeinschaft spüren.
Wir möchten neue Wege auch mit dem Thema „Geld" gehen und auch hier heilsame Informationen ins Feld geben. Dein Platz ist bereits bezahlt — durch Spenden vorheriger Teilnehmer. Du bist nun eingeladen, für einen oder mehrere Plätze bei zukünftigen Hütten zu spenden. Das heißt: Zunächst bist du der Beschenkte, und im nächsten Zug schenkst du selbst. Die Spendenempfehlung liegt bei 80 bis 120 €.
Rund 30 Minuten von Dresden, gut mit der Bahn erreichbar · Ende am späten Abend, Übernachtung nach Rücksprache möglich
In Zusammenarbeit mit Kord Schepke
Der Unterschied zwischen einem improvisierten Theaterspiel oder einer Performance und einem Ritual ist nur ein gradueller. Während bei der Theaterimprovisation Lebenslust, Experimentierfreude und Spontanität im Vordergrund stehen, folgt das Ritual einer konkreten Absicht und ist viel stärker an die geistige Welt angebunden. Das Ritual ist die Sprache der Seele und wirkt auf unterschiedlichsten Ebenen.
Auf der Ebene des Medizinrads würde ich das improvisierte Theaterspiel im Süden verorten, das Ritual im Norden. Bei der Performance ist das nicht immer eindeutig — es kommt auf den Grad der Anbindung an die geistige Welt und die Absicht des Performers an.
Es gibt auch Mischformen, etwa meine Ritualperformance beim Dresdner Umundu-Festival für nachhaltige Entwicklung:
„WELTBAUM Dresden — gemeinsam Zukunft pflanzen" ansehen (YouTube)
Ich freue mich, dich auf einem meiner Seminare und Workshops kennenzulernen.
Neue Termine — auch für den walkAway — trage ich hier ein, sobald sie feststehen. Alle Formate mit ihren Daten findest du auf der Terminübersicht. Wenn du auf dem Laufenden bleiben möchtest, schreib mir gern eine Nachricht.
Dirk, Jahrgang 67, studierte Kommunikationswissenschaften und arbeitete unter anderem als Kulturmanager, Windkraftpionier in Frankreich, Handelsvertreter für Spielwaren, in der Betreuungsassistenz und als Dozent für Theater und Performance an der TU Dresden.
Seit mehr als zehn Jahren ist er freier Lehrer für Theater, Improvisation, Performance und Selbsterfahrung. Er lernt und lernte von unterschiedlichen spirituellen Lehrern und schloss die Weiterbildung zum Naturpädagogen und Visionssucheleiter bei walden e. V. ab.
Dirk lebt und liebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Dresden.
„Ich liebe es, Räume zu kreieren und zu halten, in denen Menschen wieder zu sich selbst kommen können — und über sich hinaus zum Anderen und gemeinsam in die Verbindung zum großen Ganzen. Das ist wie nach Hause kommen."
Ein in vielen Kulturen praktiziertes Ritual, mit dem Menschen zu allen Zeiten Krisen bewältigten und Übergänge von einer Lebensphase in eine andere markierten. Sie hat drei Teile: Vorbereitung, eine Solozeit allein und fastend in der Wildnis sowie die Nachbereitung. Bei der Männervisionssuche im Erzgebirge waren das je vier Tage. Die Leiter bleiben die ganze Zeit im nahegelegenen Basislager.
Ein walkAway ist ein Ritual, das den Übergang vom Kind zum Jugendlichen markiert. In der Zeit der Pubertät beginnt ein Ablösungsprozess von den Eltern, bestehende Strukturen werden hinterfragt. Das bewusst begangene Ritual kann den Kindern eine große Unterstützung für die nächsten Schritte sein.
Die maximale Gruppengröße sind zwölf Schüler. Die Leitung teile ich mir mit meiner Co-Leitung Michaela Schubert.
Das Kennenlernen findet per Zoom oder ganz analog statt — ganz wie es euch lieber ist.
Dein Platz ist bereits bezahlt — durch Spenden vorheriger Teilnehmer. Du bist eingeladen, deinerseits für einen oder mehrere Plätze bei zukünftigen Hütten zu spenden. Die Spendenempfehlung liegt bei 80 bis 120 €.
Unser Platz liegt etwa 30 Minuten mit dem Auto von Dresden entfernt und ist auch gut mit der Bahn zu erreichen.
Das Ende des Rituals liegt am späten Abend. Eine Übernachtung vor Ort ist nach Rücksprache möglich.
Der Unterschied ist nur ein gradueller. Bei einer Theaterimprovisation stehen Lebenslust, Experimentierfreude und Spontanität im Vordergrund; das Ritual folgt einer konkreten Absicht und ist viel stärker an die geistige Welt angebunden. Auf der Ebene des Medizinrads verorte ich das improvisierte Theaterspiel im Süden, das Ritual im Norden.
Ob walkAway, Schwitzhütte oder ein Ritual für einen eigenen Übergang — schreib mir, was dich beschäftigt.